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Schnelle Erstprüfung Ihrer Kündigung im Arbeitsrecht München durch Rechtsanwalt.

Anwalt Arbeitsrecht München I Rechtsanwalt Kündigung München

Sie erfahren dabei sofort, ob Aussicht auf Erfolg vorliegt, sich gegen die Kündigung zu wehren.

Rechtsanwalt Pasch mit über 20 Jahren Erfahrung im Arbeitsrecht hilft Ihnen mit kompetenter Erstberatung, auch telefonisch: Tel. 089 – 921313993. Unser Anwalt mit Schwerpunkt Arbeitsrecht und Sozialrecht steht Ihnen in München gerne beratend zur Seite. Unser langjähriges juristisches Wissen im Arbeitsrecht und Sozialrecht hilft Ihnen dabei, bei einer Kündigung im

Arbeitsrecht. Ihre Ansprüche geltend zu machen und Ihre eigenen Interessen zu verfolgen. 20 Jahre Beratungserfahrung und Termine vor Gericht sorgen für die nötige Sicherheit beim Thema Arbeitsrecht. 

Denn wer eine Kündigung in der Hand hält, sieht sich damit konfrontiert, einen Antrag auf Arbeitslosengeld 1 zu stellen, gegebenenfalls auch Hartz4. Leider wissen viele Betroffene nicht, inwiefern Arbeitsrecht und Sozialrecht zusammenhängen. Das Arbeitsrecht beispielsweise bietet Schutz gegen Kündigung, das Sozialrecht schließt mit Arbeitslosengeld 1 und Hartz IV direkt daran an.

Versäumte Fristen und Fehler im Ablauf  können eine Sperre beim Arbeitslosengeld nach sich ziehen, oder sogar Strafen und den Verlust des Anspruches gegenüber dem Arbeitsamt bedeuten.

Wie wir Sie unterstützen

  • Auf Arbeitsrecht und Sozialrecht erfahrener Anwalt

  • Mit einer schnellen Erstberatung unterstützen wir Sie auch kurzfristig
  • Im Rahmen der Erstberatung prüfen wir automatisch für Sie, ob Sie Anspruch auf Prozesskostenhilfe Hilfe haben.

  • Aufzeigen von staatlichen Hilfen bei Kündigung
  • Streitbarer Rechtsbeistand, wenn es darauf ankommt

  • Günstige Erstberatung: 50,00 €

Die Gesetzgebung sieht vor, dass Ihr Arbeitsamt Sie nicht juristisch beraten darf. Dies darf nur der Anwalt. Zu den Schrecken des drohenden sozialen Abstiegs kommt aber die Überforderung bei der Antragstellung, wenn es um das richtige Ausfüllen der Formulare und die Beachtung der gesetzlichen Anforderungen geht. Hier finden Sie Informationen zu Ihren Rechten, die Ihnen bei einer Kündigung in punkto Arbeitsrecht und Sozialrecht zustehen…

Unverbindliche und kostengünstige Erstberatung

Bei Erteilung eines arbeitsrechtlichen Mandats ist die Erstberatung in München bei uns kostenlos, Sie erhalten in der Regel binnen 48 Stunden einen Termin bei uns.

Kontakt: 089 – 921313993

Montag – Freitag 8:00 – 19:00 Uhr
Notdienst Samstag: 8:00 – 14:00 Uhr

Inhaltsverzeichnis:

Schnelle Hilfe durch Anwalt bei einer Kündigung im Arbeitsrecht!

Sollten Sie die Kündigung erhalten haben, sichern wir Ihnen kurzfristig einen Erstberatungstermin bei unserem kompetenten Rechtsanwalt zu. Seine Erfahrung aus 20 Jahren Beratung im Arbeitsrecht kommt Ihnen als Arbeitnehmer bei Ihrer Kündigung direkt zugute.

Wichtig ist, dass Sie die dreiwöchige Frist im Arbeitsrecht zur Klagemöglichkeit im Fall von Kündigungen unbedingt einhalten.“

Hierzu bieten wir Ihnen eine erste Rechtsberatung zu Kündigungen beziehungsweise Ihrer Kündigung im Rahmen des Beratungshilfegesetzes mit unserem Anwalt an…

Anwaltskanzlei Wolfgang Pasch

Mit einem starken Partner zum Erfolg

Jedem Arbeitnehmer stehen Rechte zu – wir unterstützen Sie bei der Durchsetzung vor Gericht sowie auch außergerichtlich)

Unsere langjährige Erfahrung hilft uns, Ihre Wünsche konsequent zu verfolgen und mit Entschlossenheit durchzusetzen.

Zügige Unterstützung durch Anwalt bei einer Kündigung im Arbeitsrecht!

Wenn Sie von einer Kündigung betroffen sind, bieten wir Ihnen zeitnah mit unserem spezialisierten Rechtanwalt in München einen Termin zur Erstberatung an. Beachten Sie bitte, dass Sie im Arbeitsrecht nur drei Wochen Zeit haben, um Klage gegen die Kündigung zu erheben.

Kostenlose Erstberatung bei Kündigungen durch unseren Rechtsanwalt

Im Rahmen des Beratungshilfegesetzes ist Ihre Erstberatung im Falle einer Kündigung für Sie kostenlos. Wir betreuen Sie auch gerne bei Ihrem Antrag auf Prozesskostenhilfe.

Unwirksame Kündigung / Abfindung

Eine Kündigung kann oftmals unwirksam sein. Daher ist eine Kündigung durch den Arbeitgeber nicht in jedem Fall das Ende des Arbeitsverhältnisses. Mit Hilfe einer Kündigungsschutzklage kann man gegen den Arbeitgeber vor Gericht ankämpfen, um möglicherweise das Arbeitsverhältnis zu erhalten oder aber, um eine Abfindung zu erstreiten.

Anwalt bietet Erstberatung bei Kündigungen

Eine Erstberatung bei einer Kündigung ist kostenfrei, wenn Sie uns bei dem Beratungsgespräch den vom Gericht ausgestellten Berechtigungsschein vorlegen. Alternativ können Sie für 50,00 € einen Beratungstermin wahrnehmen. Wir kümmern uns gerne um Ihren Antrag auf Prozesskostenhilfe im Klagefall.

Abmahnung

Wenn Sie von einer Abmahnung oder Kündigung durch Ihren Arbeitgeber betroffen sind, finden Sie hier Hilfe und Beratung für die nötigen juristischen Schritte im Arbeitsrecht. Für Arbeitnehmer ist es sinnvoll, sich juristisch beraten und vertreten zu lassen.

Unwirksame Kündigung / Abfindung

Eine Kündigung ist sehr oft unwirksam. Die Kündigungsschutzklage hat das Ziel, entweder das Arbeitsverhältnis fortzuführen oder eine Abfindung zu erhalten. Wir beraten Sie gerne vorab zu den Vor- und Nachteilen. Als Arbeitnehmer haben Sie folgende Rechte bei Kündigung oder ….(mehr dazu)

Kündigung und die Sperre beim Arbeitslosengeld

Mit einer Kündigung ist im Arbeitsrecht der umgehende Weg zum Arbeitsamt beziehungsweise JobCenter verbunden. Das Arbeitsamt prüft, ob selbst gekündigt wurde oder ob eine Sperre oder nur Arbeitslosengeld 2 statt 1 vorliegt. Daher ist es wichtig, dass ein Rechtsanwalt die Kündigung sofort wegen einer möglichen Sperre sichtet. (mehr dazu)

Unser Rechtsanwalt im Arbeitsrecht ist engagiert in München für Sie da

Wir kämpfen für Sie gegen Abmahnung und Kündigung durch den Arbeitgeber oder eine Sperre durch das Arbeitsamt.

Reichen Sie einfach sofort Ihre Unterlagen zur Kündigung unverbindlich hier online ein und lassen Sie sie von unserem Anwalt Arbeitsrecht München prüfen.

Prozesskostenhilfe

Nutzen Sie bares Geld vom Staat
Viele wissen nicht, dass der Gesetzgeber vorgesehen hat, dass jeder sich – gerade im Arbeitsrecht – juristische Hilfe leisten kann, um sich gegen Unrecht zu wehren. Daher lassen Sie prüfen, ob auch Sie Prozesskostenhilfe in Anspruch nehmen können. Dies können Sie einfach im Erstberatungstermin mit unserem Anwalt klären …

Notfallplan Kündigung

1. Sie haben die Kündigung erhalten? Nun heißt es: Ruhe bewahren!

Denn das Schlimmste wäre nun, Fehler zu machen. Diese kosten Sie im Fall einer Kündigung nur unnötige Summen und helfen leider nicht, Ihren Arbeitsplatz zu erhalten. Ihr Arbeitgeber in München hat sich unglücklicherweise dazu entschlossen, Ihr Arbeitsverhältnis nicht weiterzuführen. Wir wissen, dass es schwierig ist, dies einfach hinzunehmen, doch die Kündigung an sich ist nicht durch ein klärendes Telefonat mit Ihrem Chef rückgängig zu machen. Sie dürfen nun keine Fehler begehen, wenn Sie als Arbeitnehmer juristisch gegen die Kündigung angehen möchten. Denn Arbeitgeber spekulieren mit diesen Fehlern. Mit nachfolgender Checkliste unterstützen wir Sie dabei, die typischen Fehler zu unterlassen.

Heben Sie den Briefumschlag auf, in dem die Kündigung sich befindet – auf keinen Fall einfach entsorgen. Denn die Stempel geben Auskunft über die mögliche Fristeinhaltung der Kündigung und auch darüber, wie Ihnen die Kündigung zugestellt wurde.

Die Frage ist, ob in Ihrem Kündigungsschreiben ein Grund für die Kündigung steht? Sollte dies der Fall sein, notieren Sie bitte zunächst für sich, was und ob Sie etwas zu den schriftlichen Vorwürfen sagen oder entgegnen können. Auch stellt sich die Frage, ob Sie vielleicht Zeugen oder Unterlagen vorbringen könnten, die Ihre Darstellung des Sachverhalts, z. B. bei einem Rechtsanwalt, bekräftigen können. Holen Sie diese ein.

Bei einer Kündigung im Arbeitsrecht ist es wichtig, dass Sie alle Lohnabrechnungen, Stundenzettel, Zeitpläne und E-Mails Ihres Arbeitgebers beziehungsweise Vorgesetzten in München für Ihren Rechtsanwalt zusammensuchen, in denen es um Ihre Arbeitsbelange geht – sofern Sie diese vorliegen haben.

Nehmen Sie umgehend Kontakt zu einem Anwalt im Arbeitsrecht in München auf. Denn die erste Frist, innerhalb der man juristisch handeln kann, zählt im Arbeitsrecht ab dem Zugang der Kündigung. Sollten Sie im Arbeitsrecht vor dem Arbeitsgericht gegen Ihre Kündigung ankämpfen wollen, müssen Sie diese kurze dreiwöchige Frist für das Einreichen Ihrer Kündigungsschutzklage zwingend beachten. Alternativ: Nur für drei Wochen haben Sie Zeit, auch außergerichtlich mit einem Rechtsanwalt eine andere Möglichkeit im Vorgehen gegen die Kündigung zu erarbeiten.

Im Fall der Kündigung müssen Sie sich als Arbeitnehmer sofort bei der Bundesagentur für Arbeit als arbeitslos und arbeitssuchend melden. Andernfalls kann eine Sperre durch das Arbeitsamt erfolgen. Hierbei sollten Sie auch gleich den Arbeitslosengeld II-Antrag (d. h. Hartz 4) stellen. Denn wer zu wenig oder kein Arbeitslosengeld I bekommen kann, muss sich für Arbeitslosengeld II melden. Wichtig: Zeigen Sie dem Arbeitsamt nicht die Kündigung durch Ihren Arbeitgeber, da sonst möglicherweise eine Sperre durch das Arbeitsamt verhängt wird. Zeigen Sie die Kündigung erst Ihrem Anwalt, der dann alles mit Ihnen bespricht. Es ist nicht nötig, das Formular des Arbeitsamts auszufüllen. Stattdessen schreiben Sie formlos folgenden Satz in einen Brief, den Sie – nachdem Sie für sich eine Kopie davon erstellt haben – anschließend mit der Post als Einwurfeinschreiben oder mit Fax (nur wenn Sie eine Sendebestätigung bekommen!) an das Arbeitsamt schicken: „Ich wurde am xy (Datum) gekündigt. Ich melde mich arbeitslos, arbeitssuchend und beantrage Arbeitslosengeld. Hilfsweise beantrage ich gegebenenfalls ergänzend Arbeitslosengeld 2.“

Es ist auch möglich, diesen Antrag persönlich im Arbeitsamt abzugeben, aber bitte nur mit Empfangsquittung. Denn Sie müssen beweisen können, dass Sie das Schreiben definitiv zugestellt haben.

Die Frage ist nun, ob Ihre Kündigung eine fristlose Kündigung oder eine ordentliche Kündigung darstellt. Sollte es eine ordentliche Kündigung sein, müssen Sie laut Arbeitsrecht genau wie bisher täglich Ihren Arbeitsplatz aufsuchen. Eine Ausnahme gibt es nur, wenn Ihr Arbeitgeber Sie offiziell freigestellt hat. Hinweis: Auch bei einer ordentlichen Kündigung im Arbeitsrecht kann Ihnen der Arbeitgeber nun noch fristlos kündigen, nämlich, wenn Sie sich nicht an Ihren Vertrag halten. Juristische und finanzielle Nachteile wären die Folge. Im Übrigen ist eine fristlose Kündigung im Vergleich zu einer ordentlichen Kündigung als negativer anzusehen.

Nach einer Kündigung sollten Sie keinesfalls einen sogenannten Aufhebungsvertrag unterzeichnen. Denn es ist praktisch unmöglich, einen schon unterschriebenen Aufhebungsvertrag rückabzuwickeln. Gehen Sie stattdessen sofort mit Ihrem schriftlichen Angebot zu einem Anwalt im Arbeitsrecht und zeigen Sie ihm den Vertrag und schildern Sie die Umstände. Unterschreiben Sie daher keinen Aufhebungsvertrag, ohne zuvor mit Ihrem Anwalt im Arbeitsrecht gesprochen zu haben. Warum bevorzugen Arbeitgeber Aufhebungsverträge anstelle von Kündigungen? Weil man als betroffener Arbeitnehmer nur bei einer Kündigung eine Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht mit entsprechenden arbeitnehmerfreundlichen finanziellen Folgen einreichen kann.

Es ist wichtig, dass Sie bei sogenannter verhaltensbedingter Kündigung – fristloser Kündigung – nicht Ihren Arbeitgeber anrufen oder aufsuchen, um sich zu erklären und Ihre Gründe für Ihr Verhalten zu erläutern. Denn Ihr Arbeitgeber kann genau diese Unterredung vor Gericht gegen Sie benutzen. Bei der verhaltensbedingten Kündigung im Arbeitsrecht gilt es häufig, vor Gericht die Beweislast zu erbringen. Sie liegt zunächst beim Arbeitgeber. Beziehen Sie aber vorher selbst Stellung zu Ihrem Fall, hat er einen Vorteil vor dem Arbeitsgericht, um Beweise gegen Sie vorzulegen. Dies sollte man vermeiden.

Wenn Sie wegen einer Kündigung im Arbeitsrecht Ihre dringenden Fragen klären möchten, bieten wir Ihnen gerne kurzfristig einen Erstberatungstermin mit einem Rechtsanawalt in unserer Kanzlei. Dieser dient dazu, Ihre ersten Fragen rund um Ihre Kündigung zu klären. Meist ist damit auch eine positive Beruhigung bei den Betroffenen verbunden.

Die 20 häufigsten Kündigungsgründe im Arbeitsrecht

In Betrieben mit großer Brandgefahr (z.B. Tankstelle) wird von den Arbeitgebern ein Rauchverbot ausgesprochen. Bei Verstößen gegen dieses Verbot, darf der Arbeitgeber eine fristlose Kündigung aussprechen. In der Regel ist vorher eine Abmahnung nötig (Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 27.09.12 – 2 AZR 955/11).

Es ist durch einen Rechtswalt zu prüfen, ob das ausgesprochene Rauchverbot tatsächlich auf wichtigen betrieblichen Gründen beruht und ob der Arbeitgeber gesonderte Plätze zum Rauchen hätte ausweisen müssen. Nicht jeder Verstoß gegen eine betriebliche Vorgabe rechtfertigt eine Kündigung, insbesondere meist dann nicht, wenn nicht zuvor eine Abmahnung ausgesprochen worden war.

Nach arbeitsrechtlichen Vorschriften sind Arbeitnehmer verpflichtet, sich bei Krankheit unverzüglich bei dem Arbeitgeber zu melden und anzugeben, dass sie erkrankt sind und wie lange sie voraussichtlich krank sein werden. Dauert die Krankheit länger an, so ist eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen. Viele Arbeitsverträge sehen hierzu strenge Regeln vor. Legt ein Arbeitnehmer nach mehrmaliger Aufforderung eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nicht vor, so kann dies eine außerordentliche Kündigung rechtfertigen Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 31.08.89 AP KSchG 1969 § 1 Verhaltensbedingte Kündigung Nr. 23).

Wir überprüfen die Wirksamkeit Ihre Kündigung und fechten diese gegebenenfalls vor dem Arbeitsgericht an. Vorliegend kommt es auch darauf an, weshalb Sie die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nicht rechtzeitig vorgelegt haben und ob die Vorlage nachgeholt werden kann. Maßgebend sind auch die Regelungen in Ihrem Arbeitsvertrag.

Eine außerordentliche Kündigung kann gerechtfertigt sein, wenn der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber androht, er werde „sich krank melden“, wenn dieser ihm z.B. den begehrten Urlaub nicht gewährt. Tatsächlich ist der Arbeitnehmer nicht krank (Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 12.03.09 – 2 AZR 251/07).

Ihr Chef wirft Ihnen vor, Sie seien gar nicht arbeitsunfähig krank, sondern würden unentschuldigt fehlen. Wir klären für Sie, wie Sie sich gegen diesen Vorwurf wehren und ob eine (fristlose) Kündigung begründet ist. Oft kann ein Arbeitgeber seinen Vorwurf nicht beweisen.

 

Besteht ein betriebliches oder gesetzliches Alkoholverbot (z.B. bei Ärzten, Kraftfahrern, Kranführern, …), kann sogar ein einmaliger Verstoß eine außerordentliche Kündigung im Arbeitsrecht rechtfertigen, insbesondere wenn das Arbeiten unter Alkoholeinfluss Gefahren für Kollegen oder Kunden birgt (Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 20.03.2014, 2 AZR 565/12).

Wir prüfen für Sie, ob in Ihrem speziellen Fall eine wirksame Kündigung vorliegt, wenn Ihr Arbeitgeber Ihnen „Alkohol am Arbeitsplatz“ vorwirft und ob tatsächlich ein solches Verbot für Ihren Betrieb vorliegt. Nicht immer ist Alkohol am Arbeitsplatz verboten. Wir klären mit Ihnen, in wie weit Ihre Arbeitsleistung überhaupt beeinträchtigt war und welche künftige Entwicklung eintreten wird.

In vielen Betrieben wird die Arbeitszeit mittels Listen erfasst, teilweise gibt es auch Stechuhren. Die so erfassten Daten bilden die Grundlage für die Lohnabrechnung. Werden diese Daten durch den Arbeitnehmer wahrheitswidrig verfälscht und so rechtfertigt dies grundsätzlich eine fristlose Kündigung (Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 09.06.11 – 2 AZR 381/10).

Neben dieser Kündigung steht auch eine strafrechtliche Verurteilung wegen Betrug im Raum. Lassen Sie sich dennoch nicht durch eine Drohung zum vorschnellen Abschluss eines Aufhebungsvertrages drängen. Wir klären für Sie die Wirksamkeit einer Kündigung und setzten uns dafür ein, dass ein evtl. Strafverfahren günstig für Sie beendet werden kann; der Ausgang des Strafverfahrens wird sich u. U. auch positiv auf ein Verfahren vor dem Arbeitsgericht auswirken.

 

Fehlende Aufträge rechtfertigen eine Kündigung nicht immer. Der Arbeitgeber muss detailliert nachweisen, welche Aufträge weggefallen sind, welche Folgen dies für den Betrieb hat, und wie sich das Fehlen der Aufträge auf den konkreten Arbeitsplatz des Mitarbeiters, der eine Kündigung erhält, auswirkt (Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 07.12.78 – 2 AZR 155/77).

Ihnen als Mitarbeiter liegen meist nicht alle notwendigen Informationen vor, welche Aufträge Ihrem Chef tatsächlich weggefallen sind und ob sich diese finanziell und auch sonst auf die Beschäftigungslage auswirken. Spätestens im Prozess vor dem Arbeitsgericht muss der Arbeitgeber alle maßgeblichen Daten offenlegen, so dass diese durch uns genau überprüft werden können, auch wie weit diese mit gesetzlichen und richterlichen Vorgaben konform gehen.

Werden im Eigentum des Arbeitgebers stehende Gegenstände durch den Arbeitsnehmer entwendet, so rechtfertigt dies grundsätzlich eine außerordentliche Kündigung.
Hierbei sind allerdings auch Faktoren wie die Dauer des Arbeitsverhältnisses, der Wert der entwendeten Sache, der entstandene Schaden beim Arbeitgeber, usw. von Belang Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 10.06.10 – 2 AZR 41/09).

Wir klären für Sie sowohl die arbeitsrechtliche als auch die strafrechtliche Seite des Ihnen gegenüber erhobenen Vorwurfes. Insbesondere durch die Einsicht in die strafrechtliche Ermittlungsakte können alle für Sie maßgeblichen Details für Ihre Entlastung und den Erhalt Ihres Arbeitsplatzes zusammengetragen werden.

 

Weist der Arbeitgeber im Rahmen seiner rechtlichen Befugnisse bestimmte Arbeitsvorgänge an und werden diese von dem Arbeitnehmer immer wieder verweigert, so kann diese Arbeitsverweigerung zu einer außerordentlichen Kündigung führen (Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 29.08.13 – 2 AZR 273/12).

Es stellt sich die juristisch wichtige Frage, ob der Arbeitgeber überhaupt berechtigt war, Ihnen diese Arbeit zuzuweisen und ob er statt der Kündigung nicht zu einem milderen Mittel, z. B. einer Abmahnung, hätte greifen müssen. Wir unterziehen Ihren besonderen Einzelfall einer exakten Prüfung.

 

Eine Affäre mit Kollegen oder Vorgesetzten kann eine Kündigung in der Regel nicht rechtfertigen. Gegebenenfalls ist eine Affäre arbeitsrechtlich anders zu würdigen, wenn es sich um eine Affäre mit einer Auszubildenden oder einem Auszubildenden handelt. Eine solche kann eine Kündigung begründen, selbst wenn strafrechtliche Konsequenzen nicht drohen(Arbeitsgericht Berlin, Urteil vom 27.2.2015 — 28 Ca 16939/14).

Wir helfen Ihnen, dieses Problem mit der erforderlichen Diskretion zu klären. Meist sind neben den arbeitsrechtlichen Interessen auch private Belange zu klären und zu schonen. Maßstab wird auch sein, wie weit der Betriebsfrieden und die Arbeitsleistung durch eine Affäre am Arbeitsplatz beeinträchtigt werden.

Das Vortäuschen einer Erkrankung kann durchaus ein außerordentlicher Kündigungsgrund sein Eine tatsächliche Erkrankung rechtfertigt grundsätzlich keine außerordentliche Kündigung. Jedoch kann gegebenenfalls eine ordentliche Kündigung ausgesprochen werden. Hier sind die arbeitsrechtlichen Voraussetzungen jedoch sehr eng (Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 03.04.08 – 2 AZR 965/06).

Grundsätzlich kann ein Arbeitgeber ein Arbeitsverhältnis auch während der Erkrankung des Mitarbeiters kündigen. Ob die Krankheit selbst einen Kündigungsgrund darstellt, ist durch ärztliche Gutachtem die Dauer der bisherigen Erkrankung und die Prognose bzgl. der Genesung durch uns und die Sie behandelnden Ärzte zu klären.